Wenn Sie Der Teufel trägt Prada schon einmal im Original gesehen haben, ist Ihnen vermutlich aufgefallen, dass es nicht nur ein unterhaltsamer Film ist: Er ist eine regelrechte Englischstunde für die Berufswelt. Das Tempo der Dialoge, der fordernde Ton und das Fachvokabular können es schwer machen, zu folgen.
In diesem Beitrag lernen Sie zentrale Wendungen und Begriffe des Mode-Englischs kennen, die im Film vorkommen — mit praktischen Beispielen, damit Sie sie in Ihren eigenen Sprachgebrauch übernehmen können.
Die Fachsprache der Modewelt
Eine der Stärken des Films ist, wie er das Arbeitsumfeld einer Modezeitschrift abbildet. Es geht nicht nur darum, einzelne Wörter zu verstehen, sondern den Kontext zu erfassen, in dem sie verwendet werden.
Zum Beispiel Wendungen wie:
- „Fashion editorial” (Modestrecke)
- „Runway show” (Modenschau)
- „Sample size” (Mustergröße)
tauchen in schnellen Gesprächen auf, oft ohne Erklärung. Das ist im Berufsalltag üblich: Fachvokabular wird vorausgesetzt.
Film ist zudem ein sehr wirksames Mittel, um diese Art von kontextgebundener Sprache zu lernen. Kino als Lernressource ist nichts Neues: In diesem Beitrag über Film und Sprachen wird erklärt, wie Filme es ermöglichen, Sprachen jenseits der Theorie zu erkunden und ihrem realen Gebrauch in unterschiedlichen Situationen näherzukommen.

Zentrales Vokabular aus dem Film
Begriffe rund um die Branche
Im ganzen Film wiederholen sich wesentliche Begriffe der Branche:
- „Designer”: Designerin bzw. Designer
- „Collection”: Kollektion
- „Trend”: Trend
- „Fashion week”: Modewoche
Wenn etwa von der Vorbereitung eines großen Events die Rede ist, fällt ständig der Begriff Fashion Week, ein zentraler Termin in Städten wie New York oder Paris.
Rollen innerhalb einer Zeitschrift
Interessant ist auch das Vokabular der Berufsbezeichnungen:
- „Editor-in-chief”: Chefredakteurin
- „Assistant”: Assistenz
- „Art director”: Artdirector
Die Figur Andy beginnt als assistant, eine Rolle mit sehr unterschiedlichen und oft dringenden Aufgaben. So lernen Sie ganz nebenbei auch das Englisch des Büroalltags.
Nützliche Wendungen aus dem Berufsalltag
Über das Fachvokabular hinaus steckt der Film voller Ausdrücke, die in fordernden Arbeitsumfeldern gebraucht werden.
Zu den nützlichsten zählen:
- „Get it done”: Erledigen Sie das
- „That’s all”: Das wäre alles
- „I need this ASAP”: Ich brauche das schnellstmöglich
Diese Sätze spiegeln einen direkten Kommunikationsstil wider, der im beruflichen Englisch sehr verbreitet ist. Wer sie lernt, versteht nicht nur den Film besser, sondern kommt auch in Meetings und Arbeits-E-Mails weiter.
Dieses praxisnahe Lernen passt zu dem, was in diesem Beitrag über Lernen mit audiovisuellen Inhaltenerläutert wird: Videoinhalte ermöglichen es, Wortschatz und Wendungen in realen Kontexten zu lernen, was Verständnis und Merkfähigkeit erleichtert.

So lernen Sie mit diesem Film wirksam Englisch
Den Film einfach anzusehen genügt nicht zum Lernen. Entscheidend ist, wie Sie ihn nutzen.
Hier eine praktische Vorgehensweise:
1. Eine Szene mit englischen Untertiteln ansehen
So verknüpfen Sie Klang und Schriftbild, was bei neuem Vokabular besonders hilfreich ist.
Um diese Methode voll auszuschöpfen, zählt der Ton genauso wie das Bild. Mit guten Kopfhörern ist jeder Dialog so klar zu hören, dass es beim Training des Hörverstehens im Englischen einen spürbaren Unterschied macht.
2. Echte Wendungen notieren
Beschränken Sie sich nicht auf Einzelwörter. Notieren Sie ganze Sätze wie „I’ll take care of it”.
3. Laut nachsprechen
Die Intonation der Figuren nachzuahmen verbessert Sprachfluss und Aussprache.
4. Den Kontext prüfen
Fragen Sie sich: In welcher Situation wird dieser Ausdruck verwendet? Das macht es leichter, ihn später abzurufen.
Was Sie über den Wortschatz hinaus lernen
Der Film hilft auch, kulturelle Aspekte des Englischen zu verstehen:
- Den direkten Ton im Arbeitsumfeld
- Die Bedeutung nonverbaler Kommunikation
- Hierarchien in internationalen Unternehmen
Er zeigt außerdem, wie sich Englisch je nach Kontext verändert: Mit einer Vorgesetzten spricht man anders als mit Kolleginnen und Kollegen.
Solche Feinheiten sind entscheidend, wenn Sie Englisch in einem echten beruflichen Umfeld einsetzen wollen.
Häufige Fragen
Ja, sofern Sie es aktiv tun. Den Film anzusehen reicht nicht: Sie müssen an Wortschatz, Wendungen und Kontext arbeiten.
Ab mittlerem Niveau (B1-B2) können Sie davon profitieren. Anfangs kann das Tempo der Dialoge fordernd sein.
Ideal sind englische Untertitel. So verbessern Sie Hörverstehen und Lesen zugleich.
Der Teufel trägt Prada ist weit mehr als ein Film: Er ist ein praktisches Werkzeug, um echtes Englisch zu lernen — besonders wenn Sie sich für Mode oder fordernde Arbeitsumfelder interessieren.
An seinem Wortschatz und seinen Wendungen zu arbeiten verschafft Ihnen Sprachfluss und Sicherheit in Arbeitssituationen.
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